Schule in Windorf

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Schule in Otterskirchen

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Lesen

Anlässlich des Tags des Buches machten sich die beiden vierten Klassen auf den Weg nach Vilshofen in die Buchhandlung Kirmse. Inhaber Peter Stockinger führte auf anschauliche Weise die Schüler in die Welt des Buches ein.

März 2016: Regelmäßig besuchen die Windorfer Schulklassen die Bücherei. Frau Fischl mit ihren Mitarbeiterinnen nimmt sich alle drei Wochen vormittags Zeit, um den Andrang der Schulklassen zu bewältigen. Momentan ist es den Otterskirchener Schülern nicht möglich, im Rahmen des Deutschunterrichts die Bücherei zu besuchen, da diese Besuche in der Regel mit einer Sportfahrt kombiniert werden. Da aber derzeit die Sportstunden in der Kirchberger Tunrhalle abgehalten werden, ist der zeitliche Aufwand zu groß, um regelmäßig die Bücherei aufsuchen zu können. Aber sobald die Turnhalle in Windorf  saniert ist, können Turnfahrt und Büchereibesuch wieder verbunden werden.
Die einen Schüler wissen ganz genau, wo ihre Leseinteressen und -fähigkeiten einzuordnen sind, die anderen brauchen Beratung hinsichtlich der Themenauswahl und des Schwierigkeitsgrades.
Dieser Tage besuchten nun die Schüler der ersten Klasse zum ersten Mal die Bücherei, um sich nun auch in den Reiger der Leser einreihen zu können. Frau Fischl zeigte den jungen Lesern, wie die Bücherei aufgebaut ist und in welchem Regal sie Lesematerial für ihre Altersstufe und ihren Lesegrad aussuchen können.

März 2016: "Welche Kompetenzen muss ich beherrschen, um ein guter Vorleser zu sein?" Betont und sinngebend vorlesen können will gelernt und auch geübt sein. Bei der Autorenlesung mit Frau Wanninger konnten die Kinder erfahren, wie ein Erwachsener vorliest, um die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu gewinnen. Im Leseunterricht der dritten und vierten Klassen machten sich die Schüler daran, herauszufinden, wie der eigene Lesevortrag verbessert werden kann. Es wurde fleißig geübt und untereinander versuchten die Schüler ihren Mitschülern Ratschläge zur Verbesserung der eigenen Lesekompetenz zu geben. Bis 18.3. werden in den vier Klassen jeweils drei Klassensieger ermittelt. Diese treten dann erstmals in einem vom Rotaryclub Vilshofen gesponserten Lesewettbewerb an, um einen Klassensieger zu ermitteln.



Rotary-Projekt „Lesen lernen, Leben lernen“ in der Grundschule

Schülerinnen und Schüler exerzierten eindrucksvoll ihre Fertigkeiten beim Vorlese-Wettbewerb

Von Günther Neumeier

Windorf. Als eines der lohnenden Ziele des Rotary-Clubs, einem Zusammenschluß führender

Personen und Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, gilt die Begabten-Förderung. Basis-Projekt

ist seit drei Jahren das „Lesen lernen, Leben lernen“ apostrophierte, bei dem ein Vorlese-

Wettbewerb unter Grundschülern ausgelobt wird, so jüngst geschehen in der Aula der Windorfer Schule.

Schulleiterin Anni Voggenreiter begrüßte dazu Karl Segl, Walter und Annedore Wanninger vom Rotary-Club Vilshofen, zweiten Bürgermeister Klaus Opitz, stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Cornelia Fuchsgruber, Josef Heuberger von der Freiwilligen Feuerwehr Windorf und Gemeindebüchereileiterin Barbara Fischl. Dieser Personenkreis fungierte denn auch als Jury, die besten Leserinnen und Leser zu benennen und zu prämiieren. In einem Vorentscheid wurden je die drei leseleistungsstärksten Kinder aus dem Klassen 3a und b sowie 4a und b ermittelt. Dabei durften diese ihnen bereits bekannte Texte aus dem Buch von Irina Korschunow „Es muß auch kleine Riesen geben“ wählen. Dieser Aufgabe stellten sich aus der Klasse 3a Niklas Mühlbauer, Anna-Maria Egger und Julia Resch, aus der Klasse 3b Sophie Ebner, Tim Diewald und Johannes Eisenreich, aus der Klasse 4a Amelie Zöls, Anna-Maria Wagner und Sophie Mader, aus der Klasse 4b Luca Hafner, Miriam Wimberger und Lilly Dullinger. Für die Endrunde setzte der Schwierigkeitsgrad einen anderen Maßstab. Dafür qualifizierte Schülerinnen und Schüler wurden denen unbekannte Textpassagen aus Uwe Timms Buch „Die Zugmaus“ vorgelegt. Die Jury hatte dann die Qual der Wahl, unterschieden sich doch die Vorträge nur um Nuancen, letztendlich aber war sich diese in ihrer Beurteilung einig. Die 3. Klassen dominierte Julia Resch vor Anna-Maria Egger und Sophie Ebner, die 4. Klassen Anna-Maria Wagner, gefolgt von Amelie Zöls und Luca Hafner. Schulchefin Anni Voggenreiter zeigte offen ihre Freude über den Mut der vortragenden Kinder und die Art und Weise, wie diese das ihnen Aufgetragene meisterten. Rotary-Club-Vertreter Walter Wanninger beschwor die Grundschülerinnen und -schüler, das Buch in rechtem Licht zu sehen. Es sei nicht nur Papier und Pappumschlag, es könne echter Freund sein, es gebe für jede Stimmungslage das Passende auf dem Büchermarkt. Zusammen mit Karl Segl überreichte er an alle Vorlese-Wettbewerbs-Teilnehmer Urkunden, an die sechs Klassensieger zudem ein Buchgeschenk. Die Grundschule mit ihren Standorten Otterskirchen und Windorf wurde mit einem Büchersatz für Klassen-Lektüre bedacht.

Anni Voggenreiter und zweiter Bürgermeister Klaus Opitz dankten den Initiatoren, verwiesen auf das pädagogische Kalkül des Projekts und zeigten sich für eine Wiederholung offen.

 

1.3./4.3.2016

Aus Büchern lassen sich Schüler gerne vorlesen. Wenn sogar eine "richtige" Autorin, nämlich Frau Daniela Wanninger, zum Vorlesen angekündigt war, warteten die Schüler in Otterskirchen und Windorf natürlich schon gespannt auf diesen Tag. Mit kindgerechten Liedern und anschaulichen Darstellungen verstand es Frau Wanninger, die Schüler in die Welt des Buches zu entführen. Mit den Schülern der dritten und vierten Klassen erarbeitete sie zudem, wie ein Buch entstand. Ganz besonders erfreut war die Schulfamilie, als der Elternbeirat sich bereit erklärte, die Kosten für die Autorenlesung zu übernehmen. Dafür möchten sich Schüler und Lehrer aufs Herzlichste bedanken.