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02.05.2019: Gespannt warteten die beiden vierten Klassen auf den Beginn des Projektes "Wunderwelt der Technik" in sechs Unterichtseinheiten. Eckardt Martin und Meyer Julia hatten bereits Wochen vorher ein informatives Programm erarbeitet, um die Grundschüler mit der Welt der Technik vertraut machen zu können.

Was ist Technik? Mit dieser Frage konfrontierten die Projektleiter die Schüler. In einem intensiven Unterrictsgespräch wurde den Schülern klar, dass nicht nur alle elektrischen Geräte, sondern alle Dinge, die der  Mensch zur Erledigung bzw. zur Erleichterung von Tätigkeiten erschaffen hat, zum Begriff "Technik" gehören. In der darauffolgenden Gruppenarbeit mussten sich die Schüler als Ingenieure betätigen und versuchen, einen möglichst stabilen Turm zu bauen. Dazu erhielten sie Schaumstoffkugeln und Holzstäbchen als Hilfsmittel. Eine weitere "technische" Aufgabe war es, ein rohes Eis so mit Verpackungsmaterialien zu verpacken, dass es einen Fall aus 5m Höhe "überlebte". Alle Kinder gingen mit Feuereife an ihre Aufgaben heran. Das Herunterwerfen des verpackten Eis von der Galerie der Turnhalle und die anschließende Überprüfung, ob die Verpackung richtig gewählt war, erhöhten Spannung und Mitarbeit ungemein.

Für die zweite und dritte Einheit stand das Thema "Ohne Energie läuft nichts!" im Mittelpunkt. So stellten die Schüler fest, dass Energie unsichtbar ist, aber einiges bewegen kann, dass die Hauptenergiequelle die Sonne ist und in chemische Energie umgewandelt werden kann. Gespannt machten sich die Schüler an die Aufgabe "Wie kann ich eine PET- Flasche in Bewegung bringen?" Dazu setzten sie sich mit der Funktionsweise eines Motors auseinander. Mit Hilfe einer Bauanleitung und Unterstützung der Projektleiter machten sich die Kinder nun daran, ein Flaschenauto herzustellen. Der Bau des Motors mit Hilfe von Draht und Eisennägeln stand dabei nun im Mittelpunkt.

Die vierte Unterrichtseinheit umfasste die Fertigstellung des Modellautos mit Elektromotor und zugelich den Bau eines Bürstenroboters mit Vibrationsmotor. Dazu mussten die Schüler Kabel an die Batteriequelle, den Ein-/Ausschalter und den Motor löten. Außerdem war es ihre Aufgabe, ein Gewicht an den Motor zu schrauben, das die Vibration der Bürste bewirken sollte. Mit Feuereifer machten sich die Schüler an diese Aufgabe und anschließend in der Aula durfte jedes Kind seine rotierende Bürste ausprobieren.

In der 5. Einheit setzten sich die Schüler mit der Frage auseinander: "Was ist Strom? Was passiert in einem Stromkreis?" "Wetten, dass ihr Strom selbst herstellen könnt!", mit dieser Anregung konfrontierten die beiden Projektleiter die Schüler. Was passiert, wenn man einen Luftballon am Körper reibt? Diesen Versuch nahmen die Projektleiter zum Anlass, um mit den Schülern über die positiv und negativ geladenen Teilchen von Körpern zu sprechen. Im Anschluss daran durften die Schüler das Spiel "Heißer Draht" zusammenbauen und den anwesenden Förderern und Gästen erzählen, was sie im Projekt "Wunderwelt der Technik" schon alles gelernt hatten.

 

In der 6. Abschlusseinheit wurden die Schüler in vier Gruppen aufgeteilt und widmeten sich unter der souveränen Leitung von Martin Eckardt und Julia Meyer folgenden Themenbereichen: Wie sieht das Innenleben eines Computers aus?/ Wir bauen eine Ballonrakete! - Was brauchen wir dazu?/ Chemie bewegt!/ Strom aus der Zitrone!! - Wie geht das? Welche Obst- und Gemüsesorten leiten Strom? Bis zum letzten Moment des Projektes waren die Kinder mit Feuereifer und Begeisterung bei der Sache, sodass sich alle Sponsoren, Eltern und Lehrer sicher sein können: "Diese Projekteinheit "Wunderwelt der Technik" hat in besonderer Weise das Interesse für Technik geweckt und Verständnis für technische Errungenschaften in der Lebenswelt der Schüler gefördert." Für die hervorragende Ausarbeitung des Konzeptes und die pädagogische, liebevolle Umsetzung dankte Rektorin Anni Voggenreiter den beiden Projektleitern und ihrer Helferin Sandra Eckardt von Herzen und überreichte an sie ein Dankeschönpräsent!